Paid4Surf-Anbieter: inetcash.de, geldbar.de & Co

Paid4Surf AnbieterHoch angepriesen und oft nicht viel dahinter. Sogenannte Paid4Surf-Anbieter versprechen einem oft das blaue vom Himmel. Aber was ist wirklich dahinter? Bevor ich zu den Punkten komme, wieso man lieber die Finger davon lassen sollte, stelle ich erst einmal kurz vor, was Paid4Surf-Anbieter überhaupt sind. Man meldet sich bei einem Abieter an, dazu gibt man die benötigten Daten ein und dann kann man sich auch schon die SurfBar runterladen. Während man mit dem PC/Notebook arbeitet bzw. surft, blendet die SurfBar laufend Werbung ein. Zudem muss man auch noch nach einer Zeit nachweisen, dass man sich vor dem Computer befindet.
Und nun zu den Gründen die gegen diese Art des Geldverdienens sprechen. Ich habe noch von keinem gehört, dass er dadurch reich geworden ist. Der Bericht von heise online vom 16.02.2002 berichtet über inetcash.de (im deutschen Raum sehr bekannt). Der Dienst von Inetcash.de wurde am 15.02.2002 fristlos eingestellt. Bericht: http://www.heise.de/newsticker/Verdien-durch-Surfen-Firma-INetCash-pleite–/meldung/24900
Was ich damit eigentlich sagen wollte ist, hat man sich zum Beispiel ein gutes Sümmchen bei einem Paid4Surf-Anbieter angespart, so kann es sehr wahrscheinlich sein, dass dieser Insolvenz anmeldet und man sein verdientes Geld nie wieder sieht. Aber sollte alles in Ordnung sein, so kann man mit maximal ca. 55 Euro im Monat für einen Dauerbetrieb rechenen.
Beispielrechnung:
Würde die SurfBar rund um die Uhr laufen (24h/Tag) entspricht das ca. 7,5 Cent (stündliche Vergütung) x 24 Stunden = 1,8 Euro am Tag. Im Monat wären es 30 Tage x 1,8 Euro = 54 Euro. Abgesehen davon, dass der Computer dann 720 Stunden/Monat im Einsatz ist und erhebliche Stromkosten dadurch verursacht werden, lohnt sich es sich nicht wirklich, auch nicht der Einsatz spezieller Software, welche die Surfbar verbirgt und automatisch in bestimmten Abständen die Anwesenheit bestätigt.

