Geld verdienen mit be-a-magpie.com
Tweet
Auch wenn der Hype über den Microblogging Dienst Twitter mittlerweile etwas abgeflaut ist, bietet er immer noch eine elegante Möglichkeit den einen oder anderen Euro zu verdienen. Voraussetzung ist allerdings, dass man das Prinzip hinter Twitter verstanden hat und es nicht mit der Brechstange versucht.
Was ist Be a Magpie?
Ich selber bin seit 2008 auf Twitter vertreten und habe in den inzwischen fast drei Jahren schon einige Möglichkeiten ausprobiert um meinen eigenen Twitter-Account zu monetarisieren. In diesem Artikel soll es um die in Deutschland wohl effektivste Methode gehen, das Monetarisieren über einen Service wie Be-a-Magpie.
Der Vorteil eines solchen Anbieters ist es, dass man nicht selber auf die Suche nach potentiellen Kunden gehen muss, sondern von Magpie informiert wird, wenn wieder ein neuer Tweet zur Verfügung steht. Hinzu kommt, dass von Magpie verschiedene Vergütungsmodelle angeboten werden für einen Tweet.
Die Vergütungsarten
Es wird unterschieden zwischen Pay-per-view, per-click, per-lead und per-sale. Denjenigen unter euch die sich schon etwas mit dem Thema Affiliate Marketing beschäftigt haben werden die Bezeichnungen sicher etwas sagen. Für die anderen werde ich sie aber gerne noch einmal kurz erläutern:
Pay-per-view: Hier werdet ihr dafür Vergütet, dass ihr den Tweet veröffentlicht und die Höhe richtet sich nach der Anzahl der Follower und der daraus resultierenden Reichweite.
Pay-per-click: Setzt auf ein Modell das wohl viele schon von Google AdSense kennen werden, die Vergütung wenn auf einen Link geklickt wird, also der potentielle Kunde direkt etwas tut.
Pay-per-lead: Dieses Modell setzt nicht nur voraus, dass der potentielle Kunde auf einen Link klickt, sondern eine konkrete Aktion durchführt, z.B. das Anmelden für einen Newsletter.
Pay-per-sale: Wie der Name schon vermuten lässt, werden hier nur echte Verkäufe vergütet, dafür sind die Vergütungen dann normaler Weise auch wesentlich Höher als z.B. bei einem Pay-per-click Modell.
Meiner Erfahrung nach lohnt es sich in den meisten Fällen nur selten, die Affiliate typischen Vergütungsmodelle bei einem Service zu wählen, denn hier hat man selber auch immer die Möglichkeit eigene Affiliate Links zu veröffentlichen, wodurch die Marge für das Netzwerk weg fällt.
Wer keine Zeit oder Lust hat sich mit potentiell für die Follower interessanten Produkten zu beschäftigen fährt am besten damit, einfach pay per view Tweets zu veröffentlichen. Hier ist die Vergütung gerade bei Magpie wie ich finde relativ fair, wenn man Sie mit den Preisen bekommt die man z.B. mit AdSense realisieren kann.
Seit einiger Zeit wird von Magpie auch zwischen Tweets unterschieden die ihr selber Twittert, indem ihr auf einen Button klickt und Tweets, die von Magpie veröffentlicht werden.
Die richtige Konfiguration des Accounts
Wer langfristig mit Magpie Geld verdienen will sollte die für Werbekunden interessanten Follower, also die Nicht-Bots, nicht vergraulen. Ein erster Schritt dazu ist, dass Magpie von sich aus eine minimale Anzahl an normalen Tweets zwischen zwei Werbetweets vorschreibt.

An dieser Stelle kann jeder für sich selbst entscheiden wie groß die Pause sein soll, das Minimum liegt bei 4 Tweets, das Maximum bei inzwischen 200 Tweets. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass man mit einem Wert zwischen 10 und 20 Tweets „Puffer“ am besten fährt und es gibt ja auch Zeiten in denen es keine Tweets zum veröffentlichen gibt.
Ein zweiter wichtiger Punkt ist, dass ihr weiterhin die Kontrolle über alle Tweets habt, die über euren Account veröffentlicht werden. Damit das der Fall ist, bietet Magpie euch die Möglichkeit alle angebotenen Tweets manuell freigeben zu können bevor Sie veröffentlicht werden können. Auch von Magpie vorgeschrieben ist, dass die Tweets als Werbung gekennzeichnet werden müssen, hier könnt ihr zwischen den Hashtags #werbung, #spon und #anzeige wählen, wobei der Effekt am Ende relativ gering ist.

Wie viel verdiene ich bei Beamagpie?
Die Vergütung bei Pay-per-view Tweets hängt vor allem von der Reichweite eures Accounts ab, also davon wie viele Follower eurer Account hat und auch ein Stück weit, wie aktiv diese Follower selber sind. Die genau Formel wie Magpie die Vergütung berechnet ist mir zumindest nicht bekannt, aber es gibt ja gewisse Anhaltspunkte die ich euch als Beispiel geben kann.
Die aktuell Höchste Vergütung pro Tweet die mir bekannt ist, liegt bei um die 5€ wobei es sich dann auch um einen aktiven Account mit über 5000 Followern handelt. Bei meinem eigenen Account mit ca. 800 Followern liegen wir dann bei einem Bestwert von ca. 1,20€.
Die Kampagne die sich im Moment am meisten lohnt ist die für AdWords Gutscheine, da hier anscheinend ein großes Werbebudget zur Verfügung steht und sie nur selten ausgesetzt wird. Bei einem 800 Follower Account liegt die Vergütung pro Tweet bei 0,50 Cent wenn man selber auf den Twittern-Button klickt und bei 1,20€ wenn Magpie den Tweet nach Ablauf der Mindesttweetzahl veröffentlicht.
Bei Magpie auch sehr fair geregelt ist die Auszahlung. Hier habt ihr die Möglichkeit euch eure Verdienst ab 30€ auf ein Paypal Konto auszahlen zu lassen, so das ihr das Geld innerhalb einer Minute wirklich habt.
Wer seinen Account regelmäßig nutzt, der sollte es in einem Monat im normal Fall bei einer Followerzahl um 800 schaffen einmal pro Monat eine Auszahlung zu erhalten.
Mein Fazit
Mit dem Geld verdienen auf Twitter über Magpie ist es wie mit dem Bloggen, alleine davon wird man nicht reich. Aber wenn man aus verschiedenen anderen Gründen eh twittert, dann kann man das schnell verdiente Geld ruhig mitnehmen. Zwar gibt es immer wieder Follower die durch Werbetweets vergrault werden aber am Ende bleiben immer noch genug Menschne übrig mit denen man sich austauschen kann und die nicht nach einem Werbetweet flüchten.
Wenn ihr euch für das Thema Geld verdienen mit Twitter interessiert, dann schaut doch regelmäßig wieder rein, denn in der nächsten Zeit stellen wir natürlich weiterhin neue Dienste vor, mit denen ihr eure Accounts monetarisieren könnt.
